Ändert sich unser Land?

Nach dem Wunder der Wiedervereinigung von OST und WEST hier meine Gedanken zur Flüchtlingsproblematik, vielleicht ebenfalls ein Wunder der Integration?  

Flüchtlinge, die vor den menschenverachtenden Gewalttaten des IS oder anderer Herrschaftsinteressen flüchten, sind grundsätzlich zu schützen,  fürsorglich zu betreuen und ihnen muss Asyl auf Zeit gewährt werden.

 

Der politische Islam allerdings, der von vielen Flüchtenden zu uns getragen wird, darf keine Zukunft in unserem Land haben, weil er selbst keine Toleranz Andersgläubigen  entgegenbringt.

 

Wenn ich in ein arabisches Land reise, unterwerfe ich mich den Regeln und Sitten.

Wenn ich es nicht tue, kann es sein, dass ich eingesperrt, ausgepeitscht oder getötet werde.

 

Um so mehr kann ich erwarten, dass Flüchtende, die Asyl auf Zeit bei uns erfahren, sich unseren Werten unterordnen, ohne Forderungen zu stellen.

 

Zudem erwarte ich, dass die Verbände, die Muslime vertreten, klare Bekenntnisse zu unserem Grundgesetz bekunden.

Was soll ich glauben, wenn jeder Muslime bei Konflikten sagt:

"Das ist nicht mein Islam".

 

Ich erwarte, dass sich muslimische Flüchtlinge bewusst von folgenden Suren ihres Koran distanzieren, damit Vertrauen  aufgebaut werden und Integration gelingen kann:

 

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Necla Kelek ... mehr

wendet sich gegen die Verharmlosung des Islam und weist nach, dass er - trotz regionaler Unterschiede - immer Lebenskonzept, Ideologie und Politik zugleich ist.

 

Ihr Credo: Wir müssen den Glauben von seinem patriarchalischen Missbrauch befreien und ihn spirituell rehabilitieren.

Und endlich die Probleme anpacken, die unübersehbar mit Muslimen verknüpft sind - die verweigerte Gleichberechtigung der Frauen und die mangelnde Bildung der Kinder.


Über vier Millionen Muslime leben in Deutschland. Viele von ihnen sind gut integriert; Religion ist Teil ihrer kulturellen Identität. Sie wollen in dieser Gesellschaft ankommen, ohne von ihrem Glauben zu lassen. Aber es ist eine schweigende Mehrheit.

 

Lauter sind jene, die demonstrativ Zeichen der Abgrenzung gegen die "Ungläubigen" setzen und behaupten, dabei den Gesetzen ihrer Religion zu folgen.

Mit diesen islamischen Traditionalisten, die Glauben zu Politik machen und sich zugleich als Opfer der hiesigen Gesellschaft stilisieren, setzt sich Necla Kelek auseinander.

 

Artikel in der MZ, 2.7.15

„Merkel mal deutlich“ von Rasmus Buchsteiner

 

Frau Merkel fordert, „die Welt auch mit den Augen des Anderen zu sehen“ (…) „Aus Unkenntnis würden Missverständnisse entstehen und daraus Intoleranz, Hass und Gewalt.(…) Und sie fordert von islamischen Geistlichen eine klare Abgrenzung zu Fundamentalis-mus und Terror“.

Nachdem ich das Buch „Reformiert euch!“ von Ayaan Hirsi Ali gelesen und begriffen habe, kann ich verstehen, wenn Herr Buchsteiner am Schluss seines Artikels schreibt: „Der Applaus für Merkel bleibt freundlich.“

Denn, so schreibt Hirsi Ali: „Wenn wir die ideologischen Grundlagen der islamistischen Gewalt endgültig abschaffen wollen, müssen wir (…) die Muslime, die mit der lockeren Aussicht auf ein herrliches Jenseits aufgewachsen sind, dazu bewegen, das Leben in dieser Welt anzunehmen und zu umarmen, anstatt auf dem Weg in das nächste Leben den Tod zu suchen.“ (Hirsi, "Reformiert euch!" S.128)

„Die Muslime sollten dabei Mohammed als einen echten Menschen im Kontext seiner Zeit und den Koran als einen historisch konstruierten Text und nicht als eine göttliche Gebrauchsanweisung für das heutige Leben begreifen“, fordert Hirsi Ali. (S. 96)

Die fundamentalistischen Gesetze (Scharia-Recht) sind nicht nur auf die Länder mit muslimischen Mehrheiten beschränkt: „Auch in anderen westlichen Ländern wird zunehmend Druck ausgeübt, Scharia-Recht anzuwenden.“ (Siehe S. 164ff)

Das bedeutet im Klartext: Nur eine grundlegende Reformation des Islam würde dazu führen können, die Gläubigen anderer Religionen zu tolerieren, die Scharia mit ihren unmenschlichen Ge-und Verboten sowie Strafen abzuschaffen und ein heilsames Leben hier auf Erden zu praktizieren. Darüber können viele islamische Geistliche nur freundlich applaudieren, weil jede Kritik oder Änderung als Apostasie gilt und den Tod des Apostaten zur Folge hat.

In einem Interview äußert sich der Dalai Lama ungewohnt offen und drastisch zur Flüchtlingskrise in Europa. Man müsse Menschen helfen, aber Ziel sei es, dass "sie zurückkehren und beim Wiederaufbau ihrer eigenen Länder mithelfen".

Der Dalai Lama sieht Grenzen für die Aufnahme von Flüchtlingen in Europa. "Ein Mensch, dem es etwas besser geht, hat die Verantwortung, ihnen zu helfen. Andererseits sind es mittlerweile zu viele", sagte das geistige Oberhaupt der Tibeter in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

"Europa, zum Beispiel Deutschland, kann kein arabisches Land werden. Deutschland ist Deutschland." Mittlerweile seien so viele Flüchtlinge angekommen, "dass es in der Praxis schwierig ist".

"Auch moralisch gesehen finde ich, dass diese Flüchtlinge nur vorübergehend aufgenommen werden sollten", sagte der 80-Jährige, der im indischen Exil lebt. "Das Ziel sollte sein, dass sie zurückkehren und beim Wiederaufbau ihrer eigenen Länder mithelfen."

Nicht alle in einen Topf werfen

Angesprochen auf zunehmend islamfeindliche Stimmung in Europa warnte der Buddhist davor, alle Muslime über einen Kamm zu scheren. "Es sind muslimische Individuen und kleine Gruppen, die sich in ihren eigenen Ländern gegenseitig umbringen. Schiiten, Sunniten. Sie repräsentieren nicht den gesamten Islam und nicht alle Muslime", sagte er.

"Die Liebe ist bei jeder Religion die Kernbotschaft, auch im Islam. Bösartige Leute gibt es auch bei den Buddhisten, den Christen, den Juden und den Hindus. Nur aufgrund von einigen traurigen Ereignissen, die von einer kleinen Zahl Muslime ausgehen, sollten wir nicht die gesamte muslimische Welt verurteilen."© dpa

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P.Weidlich