Unterschiedliche Kulturen prallen aufeinander.

Die Unterscheidung zwischen den Muslimen, die in Deutschland leben und sich integriert haben und denen, die den politischen Islam mit der Scharia über unser Grundgesetz stellen, fällt zusehends schwerer, angesichts der Einflüsse Erdogans und der Saudis.

Der schleichende Islamismus bedroht unsere Existenz und fordert unseren Widerstand.

 

Eine Integration der hier lebenden Muslime scheint unmöglich.

 

In NRW leben mittlerweile 1,5 Millionen Muslime, davon 349000 Schüler. Vier Fünftel der Muslimen wollen einen bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht. 2000 islamische Religionslehrer allein für NRW, sieht  Mouhanad Khorchide, Leiter des Zentrums für Islamische Theologie und Professor für Islamische Religionspädagogik an der Uni Münster.

(MZ, aus „Islamische Religionslehrer“, 4.1.17)

 

Khorchide steht unter Polizeischutz, weil er einen in Teilen reformierten Islam befürwortet. Viele  Vertreter des politischen Islam erklären ihn zum Verräter und trachten nach seinem Leben!

 

Ich frage mich, ob er hinter folgender Erklärung steht, die am 23. Mai 2016 im Vatikan zwischen Papst Franziskus, Oberhaupt der katholischen Kirche, und dem Imam, Ahmad al-Tayyeb,  Oberhaupt der wichtigsten Al-Azhar-Moschee und Hochschule, bekräftigt wurde:

Der Verzicht aller friedliebenden Religionen „auf Gewalt und Unterstützung des Terrorismus“.

Zur Vorgeschichte: Die Grundlagen für einen  Dialog zwischen den beiden Weltreligionen, Christentum  und Islam, wurde von Papst Johannes Paul II. im Jahr 2000 gelegt und mit dem Großscheich der Al-Azhar-Universität, Tantawi ein Abkommen als gemeinsame Erklärung manifestiert:

 

„Im Namen Gottes darf niemals Gewalt ausgeübt werden!“

 

Am 12. September 2006 nutzte Papst Benedikt XVI. in seiner Regensburger Rede eines seiner Zitate als damaliger Joseph Ratzinger:

„Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und du wirst nur Schlechtes und Inhumanes finden“.

Dieser Satz erschütterte das Verhältnis der beiden Weltreligionen, bis Papst Franziskus mit seiner Aussage 2013: (…) der wahre Islam und eine angemessene Interpretation des Koran stehen jeder Gewalt entgegen“ den interreligiösen Dialog neu beleben kann. Papst Franzskus will, trotz  schrecklicher Terroranschläge im Namen Allahs, einen Glaubenskampf verhindern.

(Entnommen: A. Englisch, „Franziskus“, Bertelsmann, S. 196ff)

 

Erst dann, wenn Muslime  - wie andere Religionen auch, sich zur Gewaltlosigkeit ehrlich und nachhaltig bekennen, schwindet meine Beklemmung angesichts der Tatsache, dass die Anzahl der Muslime stetig steigt und die Anzahl der Christen beider Konfessionen samt ihrer Gotteshäuser dramatisch sinkt.

 

Moscheebau und Gebetsruf

"Der Bau und die Nutzung von Moscheen müssen unter Beachtung der ortsüblichen Auflagen geschehen, transparent sein und im Bemühen um den bürgerlichen Frieden am Ort geschehen.

Die öffentliche Ausübung des Rufes zum Gebet ist kritisch zu beurteilen, da durch den Ausruf

„Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist der Gesandte Gottes“

der Kern des christlichen Glaubens in Frage gestellt wird.

Der Gebetsruf enthält eine antichristliche Aussage in einer fremden Sprache und kann deshalb nicht mit dem Glockenläuten verglichen werden.

Dieses macht keine inhaltlichen Aussagen, kennt feste Läutezeiten und ist eine kulturelle Tradition.

Die Ausübung des Rufes zum Gebet per Lautsprecher ist abzulehnen, da dies eine moderne Sitte ist, die für den islamischen Gottesdienst nicht nötig und für Nicht-Muslime eine erzwungene Teilnahme an einer gottesdienstlichen Handlung ist.

Der traditionelle Islam versteht sich als eine Religion der Demonstration und der Werbung für Gott.

Die Größe einer Moschee, die Höhe eines Minaretts und der Gebetsruf per Lautsprecher werden nicht allein von den praktischen Erfordernissen, sondern von der öffentlichen Wirksamkeit her bestimmt."

Wikipedia

 

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P.Weidlich