Hansjürgen Weidlich, einer jener seltenen sympathischen Autoren, die von kleinen gewichtigen Dingen ohne Gewicht erzählen können, hat nach dem Krieg zwei Kinder adoptiert. Von dieser Adoption, von den Kindern und ihrem Weg in eine neue Familie, von den kleinen Abenteuern rund um Weidlichs ländliche Behausung berichtet er in dem reizenden kleinen Buch. Es sind scheinbar ganz kunstlose Berichte - aber plastisch, lebhaft und durchleuchtet von einer schönen, ungewollten Heiterkeit. Eine erholsame Lektüre, die mehr Ansprüche befriedigt als sie stellt.

"Sonntagsblatt" Hamburg

 

 

Hansjürgen Weidlich, geboren 18.3.1905 Holzminden, Realgymnasium Hannover, kaufmännische Lehre. 1927 ausgewandert nach USA. Pittsburgh und New York: Lagerjunge, Buchhalter, Geschirrwäscher, Packer, Fahrstuhlführer...

1932 Berlin, arbeitslos. Durch Berichte über Amerika Schriftsteller. 1934 erstes Buch: "Felix contra USA". 1938 erste Filmrolle mit Ingrid Bergmann. 1940 -1945 Soldat.

 

Das Schicksal wollte es, dass er Hildegard im Lazarett traf. Sie pflegte ihn. Gemeinsam starteten sie 1946 in ein neues Leben.

 

1951 erster Nachkriegserfolg mit selbsterzählten humoristischen Geschichten im Funk.

Im selben Jahr gründete er die Knilchfamilie. 1954 zog er in die Lüneburger Heide. Hier schrieb er wieder Bücher.

Sein erstes Buch über die Knilche erschien 1958.

 

 

 

1965 stellt Weidlich fest, dass aus Kindern Leute werden, und zwar in diesem Fall "Herr Knilch und Fräulein Schwester".

 

"Die beiden Knilche wachsen heran. Elternhaus, Schule, Entwicklungs- und Flegeljahre, erste Liebe, Aufklärung, Tanzstunde, Sorgen und Freuden - von allem erzählt Weidlich voller Humor und Ernst, voller Wissen um junge Menschen. Zugleich ist dieses Buch ein sachlicher, warmherziger, unaufdringlicher Ratgeber für junge Menschen und solche, die mit ihnen umgehen."  Ev. Akademie Loccum

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P.Weidlich