Scharia; Burka

Herr Dr. Michael Bertrams, Präsident unseres Verfassungsgerichts NRW , der 18 Jahre lang an der Spitze des Verfassungsgerichtshofes und des Oberverwaltungsgerichts (OVG) agierte, scheidet aus dem Amt und geht in den Ruhestand.

 

Er  wiederholte seine Warnung vor der Ausbreitung des islamischen Rechts (Scharia):

 

"In der Scharia spiegeln sich Werte-Vorstellungen wider, die in mancher Hinsicht mit dem Menschenbild und den Freiheitsvorstellungen unseres Grundgesetzes nicht vereinbar sind." (Zitat aus der WN vom 14.12.2012)

 

Infos zur Scharia:

 

Was ist die Scharia überhaupt?

 

Eine Klarstellung von Egon Flaig:

 

"Wo hat denn der Islam dieses Europa geprägt, hat er die Aufklärung erlebt, gar eine Reformation?"

Für diese Frage bringt der Bundespräsident Verständnis auf. Und dafür wird er angegriffen. Von dem Vorsitzenden de Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, hört man: "Das europäische Abendland steht ganz klar auch auf muslimisch-morgenländischen Beinen. Wer das leugnet, betreibt Geschichtsfälschung."

Und Kenan Kolat, der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, belehrt uns: "Ich empfehle Herrn Gauck einen Blick in die Geschichtsbücher: Der Islam gehört zur Geschichte Europas und Deutschlands...In den Debatten der Historiker besteht daran überhaupt kein Zweifel."

Diese Debatten braucht Herr Kolat nicht zu kennen; dürfen Verbände mit Sonderinteressen doch ein kulturelles Gedächtnis pflegen, das ohne historische Wahrheit auskommt.

 

Bei diesem Thema gilt es zu unterscheiden:

 

Es gibt islamische Strömungen, die n i c h t der Scharia folgen,

und es gibt den Scharia-Islam.

 

Der Unterschied ist fundamental für die Chancen von Demokratie und Menschenrechten.

 

In der Scharia sind Muslime die Herren, Anhänger anderer Buchreligionen die Unterworfenen (Dhimmi, wörtl. Schutzbefohlene):

Die Unterworfenen dürfen keine Waffen tragen, sind somit keine vollwertigen Männer.

Christen und Juden müssen Farbmerkmale tragen (daraus entstand später der Judenstern), sie dürfen nicht auf Pferden reisen, sondern auf Eseln,

sie zahlen einen besonderen Tribut.

Eine Muslima darf keinen Ungläubigen heiraten.

Dhimmi müssen vor Muslimen den Kopf senken; von diesen geschlagen, dürfen sie sich nicht wehren; wer zurückschlägt, dem wird die Hand abgehackt, oder er wird hingerichtet. Ihre Zeugenaussage gilt nicht gegen Muslime; diese brauchen für Verbrechen an einem Dhimmi nur die halbe Strafe zu tragen und dürfen deswegen nicht hingerichtet werden. Die grausamsten Hinrichtungen (Verbrennen, Häuten) sind den Dhimmi vorbehalten.

Wie der Nationalsozialismus die Menschen in Herrenmenschen und Untermenschen auf rassischer Basis spaltete, so hat die Scharia ein religiöses Apartheid-System geschaffen, welches je nach Epoche und Region variierte.

Ferner verlangt die Scharia, dieses System über die Welt auszudehnen, nötigenfalls durch den Dschihad.

Der Scharia-Islam darf getrost als Islamfaschismus bezeichnet werden, als der momentan gefährlichste Rechtsradikalismus der Welt.

Niemals hat dieser Islam zu Europa gehört. Unsere europäische Kultur vermochte sich nur zu bilden, weil sie sich mehr als 1000 Jahre gegen die ständigen Invasionen, Eroberungen und Angriffe der islamischen Sultanate und Emirate gewehrt und sich behauptet hat.

 

Vor allem drei Merkmale zeichnet die europäische Kultur aus:

 

Erstens der Republikanismus: Die politischen Gemeinschaften sind gegründet auf die Partizipation der Bürger; diese nehmen mittels institutionalisierter Verfahren an den Entscheidungen und Beschlüssen teil.

Zweitens der menschenrechtliche Universalismus: Ihm verdanken wir die Menschenrechte und die weltweite Abschaffung der Sklaverei.

Drittens die Wissenschaftlichkeit: Alle Fragen nach >richtig< oder >falsch<, die nicht moralischer oder religiöser Art sind, sind zu beantworten im Medium des wissenschaftlichen Forschens.

 

Von diesen Besonderheiten stammen die erste und die dritte aus der griechischen Antike, die zweite ist im christlich-evangelikalen Kontext entstanden. Das Gerede von "unserer jüdisch-christlichen Kultur" bezeugt darum eine ähnliche Ignoranz wie die Behauptung von Herrn Mazyek, Europa stehe auch auf islamisch-morgenländischen Beinen. Denn was dem islamischen Kulturraum knappe 500 Jahre lang einen Vorsprung vor dem europäischen verschaffte, seine Überlegenheit in Wissenschaft und Technik, entstammt der griechischen Kultur. Den Gelehrten der persich-arabischen Welt gebührt Ehre dafür, dass sie die griechische Philosophie, Mathematik, Astronomie, Geografie, Kartografie, Mechanik, Medizin und teilweise Technologie bewahrt und tradiert haben.

 

Aber die Fortschritte, die das "islamische Morgenland" in einem halben Jahrtausend auf diesen Gebieten machte, nehmen sich bescheiden aus gegenüber dem gewaltigen wissenschaftlichen Kapital, das es aus der hellenistischen Kultur erbte.

Und die großartige republikanische und demokratische Tradition der Griechen fand in der islamischen Kultur überhaupt keine Fortsetzung.

Die theokratische (die Gottesherrschaft betreffend, Info von Red.) Durchdringung des Politischen ließ für republikanische Gemeinwesen, in welchen die Bürger sich frei ihre Gesetze und ihre Verfassung geben, nicht den mindesten Spielraum.

Wo hat es je unter islamischer Herrschaft sich selbst verwaltende Bürgerschaften gegeben, wo beschließende Volksversammlungen, wo Parlamente?

Nirgendwo finden wir reguläre Wahlen, nirgendwo Abstimmungen, nirgendwo städtische Verfassungen, nirgendwo ein Rathaus.

Nichts von jener politischen Kultur, welche in West- und Mitteleuropa sich seit dem Mittelalter in Hunderten von Städten allmählich heranbildete. Darum hielt es Jacob Burckhardt für "ein Glück, dass Europa sich im ganzen des Islams" erwehrte.(...)

Als Cem Özdemir einwarf, "es kann keinen Zweifel daran geben, dass der Islam, der Teil unseres Landes ist, unter dem Dach unseres Grundgesetzes gelebt werden muss", hat er das Entscheidende getroffen:

 

Ein Islam unter dem Dach des Grundgesetzes kann gewiss Teil unseres Landes sein, kann Teil der europäischen Kultur werden und diese bereichern.

 

Der Abgeordnete Mehmet Kilic hat kürzlich in Pforzheim Exemplare des Grundgesetzes verteilt als Antwort auf die Koran-Verteilung jener Islamisten, die in Bonn auf bürgerkriegsähnliche Art 29 Polizisten verwundeten.

 

Es ist eine Ehre für unseren Staat, wenn Bürger muslimischen Glaubens so für eine Verfassung einstehen.

Und es ist eine würdevolle Bereicherung unserer politischen Kultur."

 

Entnommen dem Artikel: "Nur ein Islam ohne Scharia kann zu Europa gehören" von Egon Flaig; Focus 26/2012, S.38-39

 

Egon Flaig: 63 Jahre; lehrt Geschichte an der Uni Rostock. Er schrieb u.a. eine "Weltgeschichte der Sklaverei".

 

Neuste Nachrichten: 7. Mai 2014 Westfälische Nachrichten (WN)

 

Gnadenlose Brutalität

 

Die islamistische Terrorgruppe BOKO HARAM hat in Nordnigeria mehr als 200 christliche Mädchen im Alter von 15 und 18 Jahren entführt.

 

Der Anführer dieser Terrorgruppe, Abubakar Shekau, erklärte: „Ich werde sie alle verkaufen. Und ich habe einen Markt für sie. Sklaverei ist in meiner Religion erlaubt und ich werde weiter Menschen entführen und zu Sklaven machen.“

Unter der Sklaverei verstehen diese Extremisten härteste Knochenarbeit in deren Lagern einschließlich schlimmster Vergewaltigungen. Boko Haram heisst soviel wie „westliche Bildung ist Sünde, also verboten“!

 

Ihr Ziel ist, einen Gottesstaat in Nigeria zu errichten, der so funktioniert, wie es mit ihrem Glauben zusammenpasst!

 

Was sagt ihr dazu? Verfasst eine Petition!

 

BURKA

Die Burka wird in der öffentlichen Diskussion immer wieder als „Symbol der Unterdrückung von Frauen“ angeprangert. Wie schon beim Kopftuchstreit, so wird auch bei der Burka kontrovers diskutiert, ob das öffentliche Tragen der Burka durch Gesetze und Verordnungen untersagt werden oder ob es im Rahmen der Religionsfreiheit erlaubt sein solle oder sogar müsse.

Der Beschluss der belgischen Abgeordnetenkammer am 29. April 2010 (siehe unten) wurde in ganz Europa von zahlreichen Seiten kommentiert.

Dazu zwei Beispiele: Eine der Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments, Silvana Koch-Mehrin, schrieb in einem Zeitungskommentar: Ich begrüße diesen [belgischen] Beschluss ganz ausdrücklich. Ich wünsche mir, dass auch in Deutschland – und in ganz Europa – das Tragen aller Formen der Burka verboten wird. Wer Frauen verhüllt, nimmt ihnen das Gesicht und damit ihre Persönlichkeit. Die Burka ist ein massiver Angriff auf die Rechte der Frau, sie ist ein mobiles Gefängnis. Die vollständige Verhüllung von Frauen ist ein aufdringliches Bekenntnis zu Werten, die wir in Europa nicht teilen. Und ich gebe offen zu: Wenn mir auf der Straße voll verschleierte Menschen begegnen, bin ich irritiert. Ich kann nicht einschätzen, wer da mit welcher Absicht auf mich zukommt. Ich habe keine Angst, aber ich bin verunsichert. Niemand soll in seiner persönlichen Freiheit und in seiner Religionsausübung eingeschränkt werden. Die Freiheit darf aber nicht so weit gehen, dass man Menschen öffentlich das Gesicht nimmt. Jedenfalls nicht in Europa.]

Amnesty International nannte das belgische Votum (s. u. „Belgien“) einen „gefährlichen Präzedenzfall“; ein vollständiges Verbot, das Gesicht zu verhüllen, würde die Grundrechte von Frauen verletzen, die Ganzkörperschleier als Ausdruck ihrer Identität und ihres Glaubens tragen. Der Experte von Amnesty für Diskriminierungsfragen sagte: „Einschränkungen von Menschenrechten müssen immer proportional zu einem gerechtfertigten Ziel sein. Ein vollständiges Verbot für Schleier, die das ganze Gesicht verhüllen, wäre es nicht.“

Deutschland

Der damalige Bundespräsident Horst Köhler gab am 11. Mai 2010 der Wochenzeitung Rheinischer Merkur aus Anlass des zweiten Ökumenischen Kirchentages ein Interview. Zum Thema Burka sagte Köhler:

„Sich mit offenem Gesicht gegenüberzutreten, entspricht unserer aufgeklärten, freien Gesellschaft. Die Burka widerspricht meinem Verständnis von der Gleichberechtigung der Frau und ihrer Entscheidungsfreiheit. Aber ich rate auch hier dazu, diese Diskussion nicht ideologisch zu führen, sondern aufzuklären, Gespräche zu führen und vor allem Begegnungen zwischen Muslimen und Christen zu ermöglichen. Wenn einige Frauen in Deutschland dennoch die Burka tragen wollen, so sehe ich darin noch keinen Grund, nach einem Burka-Verbot zu rufen.“

Im Zuge der Integrationsdebatte (die im Herbst 2010 durch das Erscheinen von Thilo Sarrazins Buch Deutschland schafft sich ab angeheizt wurde) sprach Alice Schwarzer in einem Buch mit dem Titel Die große Verschleierung sich gegen „scheinbare Fremdenliebe“, falsche Toleranz und Feigheit aus und bezeichnete die Burka als „barbarisch“. Ihre Äußerungen sind umstritten

Auch Niedersachsen will (Stand Februar 2011; CDU-FDP-Koalition / Kabinett McAllister) das Tragen von Ganzkörperschleiern in Ämtern und Behörden verbieten. Niedersachsens ehemaliger Innenminister Uwe Schünemann sagte, die Burka habe im öffentlichen Dienst nichts zu suchen. Mangels eines Bundesgesetzes prüfe man "zurzeit eine eigene gesetzliche Regelung sowohl für Angestellte als auch Beamte". Eine Burka in einem Bürgeramt zu tragen, überschreite das Prinzip der Toleranz, sagte Niedersachsens ehemalige Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration Aygül Özkan (CDU). Der Bürger müsse Anspruch darauf haben können, dass eine Verwaltung auch Gesicht zeige.[12] Seit Februar 2013 wird Niedersachsen von einer rot-grünen Koalition (Kabinett Weil) unter Ministerpräsident Stephan Weil regiert.

Druckversion Druckversion | Sitemap
P.Weidlich